Am 12.01.19 fand der jährliche Halbzeitlehrgang der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein in Bad Bramstedt statt. Die Schiedsrichterlehrwarte Henning Recktenwald (HVSH) und Thorsten Heinkel (HHV) hatten gemeinsam mit HHV-Schiedsrichterwart Stephan Kamp für die ca. 50 Teilnehmer bestehend aus dem Oberliga-Kader Erwachsene sowie dem Nachwuchskader A einen interessanten Themenmix zusammengestellt.

 

Rund um den obligatorischen Rückblick auf die Hinrunde der Saison 2018/2019 inklusive Auswertungen wurden Schwerpunktthemen wie „Stoßen in der Luft“ sowie „Klare Torgelegenheit“ behandelt. Neben regeltechnischen Aspekten wurde ein großer Fokus des Lehrgangs auf das Thema „Persönlichkeit“ gelegt. In diesem Kontext referierte der HVSH-Geschäftsführer Sascha Zollinger, vor dem Hintergrund seiner jahrelangen Tätigkeit als hauptamtlicher Trainer im Nachwuchsleistungsbereich, über die wechselseitigen Erwartungen zwischen Trainern und Schiedsrichtern. „Der Austausch auf Augenhöhe zwischen Trainer- und Schiedsrichterwesen ist für die Weiterentwicklung unserer allseits geliebten Sportart elementar. Dabei müssen beidseitige Ausgangssituationen und auch Erwartungshaltungen offen und transparent kommuniziert werden.“

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Aus der Serie: Alles oder nichts

 

ZEITmagazin Nr. 2/20192. Januar 2019, 16:51 Uhr editiert am 3. Januar 2019, 12:48 Uhr

 

Ich brauche eine neue Stammkneipe. Die, die ich jetzt habe, ist eigentlich gut, der Tresen klebt angenehm, und die anderen Gäste wollen sich nicht unterhalten, aber es gibt da etwas, worüber ich nicht hinwegsehen kann: Der Wirt weigert sich, die kommenden Spiele der Handball-WM zu zeigen. Das trifft mich vor allem deshalb, weil genau diese Kneipe gleichzeitig jedes noch so belanglose Aufwärmen jeder drittklassigen Fußballmannschaft auf Großleinwand zeigt. Er könne mit Handball nichts anfangen, sagte er, und ich verstehe da leider keinen Spaß, ganz im Gegenteil, ich nehme diesen Sport sehr persönlich, mir sind Menschen suspekt, die mit Handball nichts anfangen können. Handball ist der wichtigste Sport der Welt, das wissen alle, die mal Handball gespielt haben.

 

Am Anfang meiner Pubertät suchte ich ein cooles Hobby und ging nach dem Ausschlussverfahren vor. Die Pferdemädchen waren langweilig, die Fußballjungs waren Idioten, und Tennis war aus Reputationsgründen ausgeschlossen, nur Schnösel spielten Tennis. Übrig blieb auf dem Dorf noch Handball, und ich war mir sicher, dass Werfen und Fangen nicht so schwierig sein könnte, also betrat ich an irgendeinem Tag im Sommer das erste Mal die Turnhalle meines zukünftigen Sportvereins. Einer der Trainer bewarf mich zur Begrüßung mit einem Ball, ich fing nicht, durfte trotzdem bleiben, und ich blieb für viele Jahre, so richtig ging ich erst, als ich nach dem Abitur wegziehen musste, und es gibt Tage, da glaube ich, dass ich immer noch nicht so richtig gegangen bin.

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Am 06.01.19 war um 8:30 Uhr in Owschlag schon richtig viel los.

 

20 E-Jugend-Teams aus Schleswig-Holstein trafen sich, um die Handball-Mini-WM in zwei Hallen auszuspielen. Im Vorfeld des Turniers wurde jeder Vereinsmannschaft ein Land zugelost. Von Beginn an herrschte in beiden Hallen eine tolle Stimmung und die jungen Handballerinnen und Handballer platzten fast vor Energie. Um 9:00 Uhr wurden endlich die ersten beiden Spiele angepfiffen. Der Spielplan war eng getaktet, aber dank der wirklich erstaunlichen Disziplin aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer gab es kaum Verzögerungen. Bereits in der Vorrunde kristallisierten sich mit Frankreich, Korea, Bahrain, Dänemark und Norwegen die Favoriten heraus.

 

In der Hauptrunde erlebten die zahlreichen Zuschauer dann wirklich packende Spiele, in denen um jedes Tor und um jeden Ball gekämpft wurde. Zwei Spiele endeten unentschieden und mussten mit einem spannenden Penalty-Werfen entschieden werden. Die Handball-Kids genossen weiterhin jedes Spiel, Spaß und Spannung blieben für alle greifbar.

 

In der Endrunde wurde weiterhin um jeden Platz sportlich fair gekämpft. Nach dem Ausspielen der Plätze 3 bis 20 nahmen schließlich alle am Finale zwischen Frankreich und Korea teil und feuerten ihren Favoriten lautstark an. Die Zuschauer fühlten sich fast wie bei der richtigen WM. Korea (vertreten durch die HG O-K-T) und Frankreich (vertreten durch den MTV Lübeck) machten es mit ihrer super Leistung richtig spannend. In einem tollen Handballspiel hieß es am Ende 7:7. Beim abschließenden Penalty-Werfen zeigte Frankreich dann mehr Routine und Gelassenheit und gewann das Final mit 11:9 Toren. Mini-Weltmeister 2019 wurde somit Frankreich,  gespielt vom MTV Lübeck.

 

Ein riesengroßes Dankeschön an den Ausrichter HG O-K-T, die uns den ganzen Tag mit allem, was das Herz begehrt, versorgt haben. Das war eine wirklich tolle Veranstaltung und Werbung für den Handballsport in Schleswig-Holstein.

 
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Wenn am 10. Januar in der Mercedes-Benz Arena in Berlin die 26. IHF Handball-Weltmeisterschaft startet, sind nicht nur die Trainer, Spieler und Offiziellen im Dauereinsatz, sondern auch viele freiwillige Engagierte, die im Hintergrund zu einen großen Anteil zum reibungslosen Ablauf eines solchen Großevents beitragen. Knapp 1000 Volunteers werden beispielsweise im Turnierzeitraum an den vier deutschen Spielorten im Einsatz sein und viele Themenbereiche abdecken.

 

Um das ehrenamtliche Handball-Engagement in der Breite zu würdigen, haben die DHB-Jugendsprecher die WM-Kampagne #weltmeisterlichengagiert ins Leben gerufen, die zur Steigerung der Wertschätzung sowie zur höheren Sichtbarkeit des Ehrenamtes verhelfen  soll. Diese Aktion startet am Donnerstag, 3. Januar, und endet am Sonntag, 27. Januar und spricht nicht nur Engagierte an, die bei der WM vor Ort im Einsatz sind, sondern auch Vereinsengagierte, die sich an der Basis für die WM einsetzen.

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Bewerbungsschluss ist am 31. März: Der Deutsche Handballbund vergibt 2019 erneut einen Förderpreis für Abschlussarbeiten aller Fachrichtungen an Universitäten, Pädagogischen Hochschulen und Fachhochschulen, die sich thematisch mit dem Handball befassen. DHB-Vizepräsident Georg Clarke, Vorsitzender der Jugendkommission, veröffentlichte jetzt gemeinsam mit Professor Dr. Detlef Kuhlmann, dem Vorsitzenden der Projektgruppe Handball an Hochschulen im DHB, die Ausschreibung.
 
Laut Detlef Kuhlmann wird der 2017 von der Projektgruppe initiierte Preis für Abschlussarbeiten im Bachelor, Master, Ersten Staatsexamen oder Diplom 2019 zum zweiten Mal verliehen. 
 
Georg Clarke: „Damit sollen herausragende Arbeiten für eine breite Öffentlichkeit bekannt gemacht werden und ihre Ergebnisse und Erkenntnisse für Impulse in der Sportart Handball sorgen.“

 
Die eingereichten Arbeiten werden nach Einsendeschluss von einer Jury begutachtet, in der unter anderem Mitglieder der Projektgruppe Handball an Hochschulen mitwirken. Die Preise werden während der DHB-Fachleitertagung im November 2019 in Köln verliehen. Im Rahmen der Tagung stellen die Preisträger ihre Arbeiten dort vor.
 
2017 lagen 31 Abschlussarbeiten der Jury zur Bewertung vor.  Preisträger in der Kategorie Masterarbeit war der Düsseldorfer Martin Steinhoff (Technische Universität Dortmund) und in der Kategorie Bachelorarbeit der Kölner Valentin Inzenhofer (Deutsche Sporthochschule Köln).
 
Martin Steinhoff (Differenzielles Taktiktraining im Handball – Eine explorative Studie zu den Effekten unterschiedlicher Trainingsinterventionen im Taktiktraining) und Valentin Inzenhofer (Persönlichkeitsmerkmale von Torhütern im Sportspiel Handball – Eine Studie auf Basis der Big Five) hatten ihre Arbeiten während der Preisvergabe im Zuge der Frauen-WM 2017 an der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg vor 40 Fachleitern von Universitäten und Hochschulen und in Beisein des DHB-Präsidiumsmitgliedes Stefan Hüdepohl vorgestellt.
 
Moderiert hatte die Preisverleihung Torsten Kleine, Mitarbeiter der Projektgruppe Handball an Hochschulen, der auch 2019 gemeinsam mit Tim Nimmesgern, Referent Mitgliederentwicklung und Engagementförderung, den Prozess koordiniert.
 
Die Ausschreibung zum Förderpreis 2019

In der Ausgabe Nr. 156 des SPORTforum (Dezember 2018/Januar 2019) finden Sie u.a. die aktuellen Positionen des LSV-Vorstandes und des DOSB-Präsidiums und -Vorstandes zum Thema „Virtuelle Sportarten/eGaming“, drei Beiträge aus dem Bereich Seniorensport ebenso wie einen Rückblick auf das traditionelle Herbstgespräch des KSV Herzogtum Lauenburg mit Sport und Politik im Kreis oder auch einen Beitrag zu einer interessanten Masterarbeit, die mit Unterstützung des KSV Stormarn zur Interaktion inklusiver Sportgruppen geschrieben wurde.

 

In der Rubrik „Neues aus der Steuer-Hotline“ geht es dieses Mal um die zeitnahe Mittelverwendung im gemeinnützigen Verein und in der Rubrik "Köpfe, Klubs, Ideen" porträtiert Redakteur Ralf Abratis Jan Erik Schaper vom Schachklub Kaltenkirchen, der u.a. mit Schachcafés Musikfestivals bereichert und dabei auch politische und soziale Projekte transportiert.

 

Über diese und viele andere Themen informiert die aktuelle Ausgabe des SPORTforum:

https://www.lsv-sh.de/presse-medien/artikel/sportforum-dezember-2018januar-2019-verfuegbar-zum-online-lesen-herunterladen-teilen/

 

Gern möchten wir Euch auf den Artikel auf Seite 22 über die neue Inklusionsliga bei uns im HVSH hinweisen.

 

Quelle: www.lsv-sh.de

Kiel, 12. Dezember 2018. Am kommenden Wochenende, 15. und 16. Dezember, findet in der Treenehalle in Tarp das HVSH Final Four der Männer statt. Neben der HSG Tarp-Wanderup aus der Schleswig-Holstein-Liga haben sich noch die HSG Eider Harde, HSG Weddingstedt/Hennstedt/Delve und die SG WIFT Neumünster allesamt aus der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein für das Finalwochenende qualifiziert. Neben dem Landespokalsieg geht es für den Sieger auch um den Einzug in den DHB-Amateur-Pokal.

 

Am Samstag, 15. Dezember, beginnt das erste Halbfinale zwischen der HSG Tarp-Wanderup, aktueller Tabellenführer in der Schleswig-Holstein-Liga, und der HSG Eider Harde, die in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein den vierten Tabellenplatz belegen, um 15.30 Uhr.

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Deutschland-Cup: Berlin empfängt im Dezember 300 Talente der männlichen Jugend

 

Thomas Ludewig, Konstantin Büttner und Cederic Haß sind derzeit viel gefragte Gesprächspartner. Präsident, Geschäftsführer und Haß, der derzeit beim Handball-Verband Berlin (HVB) ein Duales Studium absolviert, halten die Organisationsfäden für den Deutschland-Cup der Jahrgänge 2002 und jünger der männlichen Jugend in den Händen. Laut Büttner erwarte der HVB von Freitag bis Sonntag, 14. bis 16. Dezember, 16 Landesverbands-Auswahlmannschaften mit an die 300 Talenten in der Bundeshauptstadt.

 

„Daneben etwa 80 Offizielle. Die Schiedsrichter sowie die Zeitnehmer und Sekretäre nicht mitgerechnet“, erklärt der Geschäftsführer. „Auch nicht die Vertreter des DHB, die die Veranstaltung begleiten.“ Der Deutschland-Cup der Landesverbände tritt in diesem Jahr erstmals an die Stelle des bisherigen Länderpokals des Deutschen Handballbundes.

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