Wiebke Bock

Alles eine Frage der Organisation - Wiebke Bock

Für Wiebke Bock aus Kiel ist alles eine Frage der Organisation. „Organisieren kann ich gut“, erklärt sie, „man muss die Dinge nur richtig organisieren, dann kann man vieles schaffen“. Nachdem sie mir von ihrem beruflichen und sportlichen Werdegang erzählt hat, glaube ich ihr sofort, dass sie eine gute Organisatorin ist.

Seit ihrem 16. Lebensjahr hat sie neben ihrem eigenen Sporttreiben als Übungsleiterin in ihrem Heimatverein in Lütjenburg Mädchen trainiert. Zuerst natürlich nur als Co-Trainerin, später auch eigenständig. Doch das war ihr bald nicht mehr genug. So wurde sie vor über 5 Jahren auch im Bezirk Ost neben Andreas Wulff Co-Trainerin im weiblichen Bereich. Diese Aufgabe hat sie während der ganzen Zeit ihrer Ausbildung zur Physiotherapeutin beibehalten und nimmt sie auch heute noch wahr. Natürlich spielt sie auch weiterhin Handball. Inzwischen hat die Linkshänderin sich allerdings dem Oberligisten TSV Altenholz angeschlossen. Nach den vielen Jahren in Lütjenburg sucht sie eine neue Herausforderung.

Auf die Frage, warum sie sich dieser Belastung als Spielerin und Trainerin und diesem zusätzlichen Stress zwischen Kiel und Lütjenburg zu pendeln aussetzt, hat sie eine klare Antwort. „Handball ist für mich so etwas wie praktisches Lebenstraining für jede Lebenssituation. Mannschaftssport stärkt das Selbstwertgefühl und fördert die Persönlichkeit. Dies möchte ich Kindern und Jugendlichen vermitteln“, erläutert sie mir ihre Motivation.

Doch auch ein wenig Eigennutz sieht sie in ihrem Tun. „Wenn ich mit Kindern und Jugendlichen arbeite, habe ich gleichzeitig die Chance viel über mich selbst zu lernen. Ich lerne mich besser kennen und somit bringt mir diese Arbeit als Trainerin auch persönlich ganz viel. Es bringt mich weiter und das finde ich spannend“ nennt sie mir einen weiteren Grund für ihr ungewöhnliches Engagement.

Unterstützung findet die junge Übungsleiterin insbesondere in ihrem Mentor und Trainerkollegen Andreas Wulff. Bei ihm hat sie viel gelernt, da er ihr Platz  für eigene Erfahrungen lässt. Auch in Rolf Lange, ehemaliger Vorsitzender des Jugendausschusses in Kiel, sieht Wiebke einen Förderer und Helfer. Diese positiven Erlebnisse hat sie jedoch nicht immer.

„Wenn ich mit der Bezirksauswahl unterwegs bin, werde ich oft als Trainerin von den Verantwortlichen nicht richtig ernst genommen. Da ist viel Ablehnung und Ausgrenzung zu spüren. Das ist für meine Arbeit aber auch für mein Fortkommen als Übungsleiterin nicht sehr hilfreich“, berichtet sie von unangenehmen Erfahrungen. Auch und gerade auf dieser Ebene wünsche ich mir Unterstützung und Verantwortliche, die mir Mut machen“  hat sie dann auch klare Vorstellungen von einem besseren Miteinander. Sie weiß ja selber, dass sie erst am Anfang  steht und noch viel lernen muss. Aus diesem Grunde will sie in nächster Zeit auch ihren Trainerschein in Angriff nehmen. Dies hat sie nämlich bei allem Einsatz bisher nicht geschafft.

Da nun aber ihre berufliche Ausbildung abgeschlossen ist, hat sie wieder Kapazitäten frei und dann ist das bei ihr alles nur ein Frage der Organisation.

Unterstützung findet sie die junge Übungsleiterin insbesondere in ihrem Mentor und Trainerkollegen Andreas Wulff. Bei ihm hat sie viel gelernt, da er ihr Platz  für eigene Erfahrungen lässt. Auch in Rolf Lange, ehem. Vorsitzender des Jugendausschusses in Kiel, sieht Wiebke einen Förderer und Helfer. Diese positiven Erlebnisse hat sie jedoch nicht immer.

„Wenn ich mit der Bezirksauswahl unterwegs bin, werde ich oft als Trainerin von den Verantwortlichen nicht richtig ernst genommen. Da ist viel Ablehnung und Ausgrenzung zu spüren. Das ist für meine Arbeit aber auch für mein Fortkommen als Übungsleiterin nicht sehr hilfreich“, berichtet sie von unangenehmen Erfahrungen. Auch und gerade auf dieser Ebene wünsche ich mir Unterstützung und Verantwortliche, die mir Mut machen“  hat sie dann auch klare Vorstellungen von einem besseren Miteinander. Sie weiß ja selber, dass sie erst am Anfang  steht und noch viel lernen muss. Aus diesem Grunde will sie in nächster Zeit auch ihren Trainerschein in Angriff nehmen. Dies hat sie nämlich bei allem Einsatz bisher nicht geschafft. Da nun aber ihre berufliche Ausbildung abgeschlossen ist, hat sie wieder Kapazitäten frei und dann ist das bei ihr alles nur ein Frage der Organisation.

Steckbrief:

Name: Wiebke Bock
Beruf:  Physiotherapeutin
Hobbies: Trompete spielen
                Kino

Funktionen:    Trainerin der wJD von Dannau/Lütjenburg
                        Spielerin beim TSV Altenholz
                        Co -Trainerin im Bezirk Ost für den weiblichen Bereich
                        Schiedsrichterin bei Jugendspielen in Lütjenburg