Breitensport
 

Handballverband
Schleswig-Holstein e.V.

 

Das inklusive Kinder- und Jugendprojekt des HVSH „Handball für alle“ zu Gast beim Final Four der Männer  in Altenholz

Für einige Teilnehmer war das diesjährige Final Four - Turnier um den HVSH-Landespokal der Männer - in Altenholz bei Kiel ein ganz besonderes Erlebnis, dass sie so schnell nicht vergessen werden. Damit sind keinesfalls die Spieler oder Trainer der vier Finalisten gemeint. Sicherlich hatten auch sie sich auf das Turnier gefreut  und den sportlichen  Erfolg erhofft.  Viel größer aber war die Freude und Aufregung bei den 17 Kindern des inklusiven Handballprojektes „Handball für alle“  aus Lübeck, die am Samstag zwischen den beiden Halbfinalbegegnungen Teil der Veranstaltung wurden.

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Ohne das Ehrenamt würde der Handball nicht funktionieren, mit den ehrenamtlichen Jugendtrainern, Schiedsrichtern und Funktionären steht und fällt der Alltag in den über 4.500 Handballvereinen deutschlandweit. Die Ehrenamtler investieren jedes Jahr hunderte Stunden und viel Energie in den Sport, doch was treibt sie an? Für Benjamin Müller ist sein Engagement eine Selbstverständlichkeit. Der 28 Jahre alte Lehrer unterstützt das inklusive Lübecker Jugendprojekt ‚Handball für alle‘ seit dessen Start im Mai 2012 und sagt: „Das Strahlen im Gesicht der Kinder ist mit Geld nicht aufzuwiegen.“

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Silke Andresen und die Erfolgsgeschichte von „Handball für alle“

Seit anderthalb Jahren sorgt das inklusive Jugendprojekt „Handball für alle“ in Lübeck für Furore und hat auch deutschlandweit Aufmerksamkeit erregt. Schirmherr Heiner Brand stattete dem Projekt einen Besuch ab, von einem Münchner Handballverein und der Stiftung Deutsche Sporthilfe kamen Spenden als finanzielle Unterstützung. Doch diese Erfolgsgeschichte wäre ohne eine ganz bestimmte Person nicht möglich gewesen: Silke Andresen, Heilerzieherin und lizensierte Trainerin, hat die Entwicklung des Projektes maßgeblich geprägt. Für Doris Birkenbach, Vizepräsidentin des HVSH und die Initiatorin von „Handball für alle“, ist sie schlicht und einfach „die Seele des ganzen Projektes“.

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Die inklusive Jugendgruppe „Handball für alle“ in Lübeck sorgt weiter für Schlagzeilen: Ein Jahr nach dem Start bekommt das Projekt durch zwei Spenden finanziell neuen Schwung. Handballerisch läuft es seit dem Start sowieso blendend. Die Gruppe ist voll ausgelastet und auch in anderen Landesverbänden sollen nun ähnliche Projekte ins Leben gerufen werden.

Es war ein hehres Ziel, mit dem die Initiatoren des Projektes „Handball für alle“ vor knapp dreizehn Monaten an den Start gingen: „Wir wünschen uns, dass dieses Projekt ein kleiner Leuchtturm hier an der Ostsee wird, der eine enorme Strahlkraft entwickelt“, fasste Doris Birkenbach, Vize-Präsidentin des Handball-Verbandes Schleswig-Holstein, ihre Vorstellung damals zusammen. Den erfolgreichen Weg, den das Projekt seitdem genommen hat, hatten wohl weder Birkenbach noch die beiden Trainer Harro Naujeck und Silke Andresen vorhergesehen.

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Mit acht Spielern waren die Fireballs Munkbrarup auf dem 1. Freiwurf Hamburg Cup zu Gast. Es war das erste Turnier mit Übernachtung für die inklusive Mannschaft des HFF Munkbrarup – und ein voller Erfolg.

Der plötzliche Wintereinbruch in Norddeutschland war der einzige Wermutstropfen für die Fireballs aus Munkbrarup. Nachdem es schon auf der Hinfahrt einige Probleme gegeben hatte, entschieden sich die Flensburger, das Turnier bereits Sonntagmittag abzubrechen und nach Hause zu fahren. So verpasste das Team ihr letzte Gruppenspiel und die Finalspiele des „Unified“-Cups. 

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...in die nächste Phase.
Nach der erfolgreichen Schnupperphase im Juni geht es ab Freitag, den 10. August, mit den regulären Trainingseinheiten weiter. Das Trainerteam rechnet dabei mit bis zu 20 Kindern; die Begeisterung und das Interesse an dem Projekt sind groß. Am 31. August wird der ehemalige Bundestrainer Heiner Brand beim Training erwartet, der die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen hat. Brand wird die Einheit als Zuschauer begleiten und später  für Autogrammwünsche zur Verfügung stehen. 

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Das Lübecker Jugendprojekt „Handball für alle“ bietet Kindern ab zehn Jahren mit und ohne Handicap die Chance, gemeinsam zu trainieren und das Handballspielen zu erlernen. Für die Trainer ist das keine leichte Aufgabe, doch Silke Andresen und Harro Naujeck sind mit Engagement und Spaß dabei – und bringen viel Erfahrung mit. Andresen ist Heilpädagogin und lizensierte Handballtrainieren, sie hat 14 Jahre lang eine betreute, integrative Grundschule geleitet. Naujeck ist begeisterter Handballer beim TuS Lübeck 93 und Lehrer an der inklusiv arbeitenden Geschwister-Prenski-Schule. Mit ihrem Projekt, das vom Handballverband Schleswig-Holstein initiiert wurde, nehmen sie eine Vorreiterrolle ein. Doch wie bringt man einem Kind mit geistiger- oder körperlicher Behinderung das Handballspielen bei? Welche besonderen Herausforderungen stellt das Training? Wie wichtig ist das Thema Inklusion für alle Handballvereine? Das Trainer-Duo stand in einem Doppel-Interview Rede und Antwort.

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Bis zu 20 Kinder trainierten unter der Leitung von Harro Naujeck, Silke Andresen sowie Benjamin Müller (alle hintere Reihe, von links nach rechts)

Die "Schnupperphase" des neuen Lübecker Jugendprojektes „Handball für alle“ wurde mit viel Begeisterung angenommen. Das Trainer-Team konnte nach drei Wochen ein bislang positives Fazit ziehen.

„Man hat das Glänzen in den Augen der Kinder gesehen, wenn sie bei mir einen Ball reingemacht haben. Es gibt nichts Schöneres, als diese Begeisterung und diese Freude zu sehen – und deshalb wollen wir das natürlich unbedingt fortführen.“

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