In den vergangenen Wochen sichtete der Handballverband Schleswig-Holstein  wieder die Talente für seine Landesauswahlen. Bereits am 25. November standen die Jungen des Jahrgangs 2003 im Blickpunkt, am 09. Dezember lag der Fokus dann auf den Mädchen des Jahrgangs 2004. Doch wie entwickelt man Talente eigentlich gut? Welche Rolle spielt das soziale Umfeld? Und welchen Raum nimmt der Spaß am Sport bei der Talententwicklung ein?

Sportwissenschaftler Martin Weddemann ist zwar in der Welt des Fußballs zuhause, doch hat er auch schon häufig über den Tellerrand und in andere Disziplinen hinein geschaut - auch in den Handball. Weddemanns Vorstellung davon, wie junge Talente betreut und begleitet werden sollten, ist daher nicht fußball-spezifisch, sondern beinhaltet viele allgemein gültige Ansätze.

Im Sport – auch in den Mannschafts- und Spielsportarten – geht es zunehmend ums Geld. Auch im Handball wird inzwischen viel Geld umgesetzt. Wie entwickelt man in solch einem Umfeld überhaupt Talente? Gibt es eine Erfolgsformel für junge Talente?

 

Nein, pauschale Erfolgsformeln und -Rezepte gibt es leider nicht, da jede Karriere und deren Verlauf ein höchst individuell verläuft. Viele erfolgreiche Karrieren zeigen allerdings, dass man die Komponente Glück nicht unterschätzen sollte. Glück kann man nicht planen, aber man kann eine Menge dafür tun, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Seriöse Vorbereitung ist entscheidend, denn letztlich ist Glück oft nichts anderes als Bereitschaft, die auf Gelegenheit trifft. Man muss bereit und vorbereitet sein wenn die Gelegenheit kommt. Ein gutes Umfeld kann definitiv helfen diese Gelegenheiten zu antizipieren und rechtzeitig zu erkennen. Die Bereitschaft, diese Gelegenheit auch zu nutzen, hängt dann stark von der internalen Motivationslage des Talents ab, die wiederum auch stark vom direkten sozialen Umfeld geprägt und in der frühen Kindheit und Jugend maßgeblich entwickelt wird.

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Seit Mai 2017 ist Dierk Petersen Präsident des Handballverbandes Schleswig-Holstein. Im großen Weihnachtsinterview blickt der Verbandschef auf die letzten sieben Monate zurück, spricht über die Suche nach einem neuen Geschäftsführer sowie die gute Zusammenarbeit mit den Kreishandballverbänden und verrät, welche Themen ihm besonders am Herzen liegen …

 

Herr Petersen, Sie sind jetzt seit gut sieben Monaten im Amt. Wie fällt Ihr Fazit aus?

 

Ich muss ehrlich sagen: Es war ein Lernprozess für mich - mit dem Ergebnis, dass ich mich auf das freue, was jetzt kommt. Ich glaube, wir können erst ab jetzt wirklich anfangen, neu zu denken. Wir wollen nun gemeinsam eine Idee für den Handballverband entwickeln und ihn modern aufstellen. Das wird auch eine Reaktion auf die Umstrukturierung des Deutschen Handballbundes sein müssen.

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Es ist seit Jahren ein allgegenwärtiges Thema: Der Schiedsrichtermangel im Handball. Mit rund 1.800 lizenzierten Schiedsrichtern gibt es im Handballverband Schleswig-Holstein eigentlich genug ausgebildete Referees, doch trotzdem bleiben immer wieder Spiele unbesetzt. „Das Problem steckt im Alltag“, ist der neue Verbandspräsident Dierk Petersen überzeugt. Gemeinsam mit dem Deutschen Handballbund soll eine Schiedsrichtertagung im März die Auftaktveranstaltung für eine Wende sein.

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Als die deutsche Jugend-Nationalmannschaft im Sommer beim European Youth Olympic Festival (EYOF) die Goldmedaille gewann, standen in Juri Knorr (HSG Ostsee N/G), Lars Meereis (THW Kiel), Johannes Jepsen und Jaris Tobeler (beide SG Flensburg-Handewitt) vier Spieler aus Schleswig-Holstein im Kader der DHB-Auswahl. Im Interview sprach Torwarttalent Jepsen nun über die laufende Saison in der JBLH, das Highlight seiner Auswahlzeit im HVSH und das Ziel für seine Karriere. 

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Den Aufbau für die Halbzeitshow, Statistiken verteilen und Ansprechpartner bei Fragen: Ohne die vielen Volunteers wäre die Frauen-Weltmeisterschaft „weder zu stemmen noch zu finanzieren“ gewesen, wie auch DHB-Präsident Andreas Michelmann betonte. Am Finalwochenende in Hamburg war in Franziska Spiegel auch eine Freiwillige aus Schleswig-Holstein im Einsatz. Im Kurzinterview sprach sie über ihre Aufgaben und ihre Verbindung zum Handball.

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Mit 4 Gespannen und 2 Coaches aus Schleswig- Holstein waren wir vom 20.-22. Oktober bei 57. Werner- Seelenbinder- Gedenkturnier in Berlin vertreten. Nach dem wir am 19. Oktober angereist waren und unser Hotel bezogen hatten, standen am 20.10. die ersten Spiele auf dem Plan. Für unsere zwei männlichen und zwei weiblichen Gespanne gab es jede Menge Feedback und viele Interessante Spiele.

 

Durch das in uns gesetzte Vertrauen konnten wir auch am nächsten Tag noch kleine Unstimmigkeiten im Gespann beseitigen, sowie auch allgemein an unserer Leistung arbeiten. Wir entwickelten uns an jedem Tag und probierten die Tipps unserer Coaches gewissenhaft umzusetzen.

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Mitte 2017 ist das Projekt "Frauen im HVSH" ins Leben gerufen worden. 

 

Das nächste Treffen wird am 26.02.2018 um 19:00 Uhr im Haus des Sports stattfinden.

 

Alle Interessierten sind Herzlich Willkommen und zur Mitarbeit eingeladen.

 

Bei den bisherigen Treffen sind Interessante Themen angesprochen und diskutiert worden.

 

Gemeinsam sind die einzelnen Referentenstellen betrachtete worden. Mit folgenden Ergebnissen:

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Boris Rump, Referent im Bildungsressort des DOSB („Sport und Schule“), über die deutsche Sportvereinslandschaft und die Bedeutung des Ehrenamts für das System. Die Rede ist dabei von 1,7 Millionen Mitgliedern ...

 

Von Julia Nikoleit (Medienmannschaft)

 

Herr Rump, DOSB-Präsident Alfons Hörmann hat einmal gesagt: „Ohne ehrenamtliches und freiwilliges Engagement wäre unser Sportsystem nicht lebensfähig.“ Stimmen Sie diesem Satz zu?

 

Das gesamte Sportvereinssystem, das verbandlich organisiert ist, baut auf dem Ehrenamt und dem freiwilligen Engagement auf. Das Zitat sagt alles: Ohne diese Hilfe und die Arbeit der freiwillig Engagierten und der Ehrenamtlichen hätte die Breite im Sport, wie wir sie in Deutschland haben, gar nicht aufgebaut werden können - und könnte auch nicht weitergeführt werden. Denn abgesehen von einigen professionellen Großsportvereinen sind die Mehrheit komplett ehrenamtlich geführte Vereine mit - im Durchschnitt - rund 300 Mitgliedern. Dort wird die Basis der Ausbildung gelegt, die man am Schluss in der Aufzählung vergisst.

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